- wortkunstmitherz
Die Ode an das Franzbrötchen

Das Franzbrötchen so sonderbar,
ist uns ein Freund das ganze Jahr!
Selbst Sonne, Regen und auch Sturm
versaut uns nie den wohligen Geschmack:
aus Zimt und Zucker, Hefe satt !
Ein erster Biss in den Genuss,
erinnert gern an einen Orga - französischen, ja, Kuss!
Dann taucht man tiefer in den Zimt
und einem wird es nun ganz klar,
das Brötchen ist nicht sonderbar?!
Es ist des Moin Moin‘ s liebstes Stück,
um zu vergessen manch Missgeschick.
Getoppt mit Pudding, Schoki, Streuseln
kann jedermann sein Liebling wählen
und muss sich nicht mit andren quälen!
Wie komm ich ran, an diesen Wahn?
Des Zuckerschocks einmal am Tag?
So sehr ich’s versuch, hab wieder versagt...
Es springt sogleich auf meine Hand,
da liegt es nun im vollen Glanz
und wartet drauf, dass ich`s genieße!
Der zweite Biss, wie soll‘s schon sein,
stellt in mir tiefe Freude ein!
Nein dich lass ich nie im Stich,
bist Hamburg halt, so‘ königlich:
Zimt und Zucker, Hefe satt,
dieser wohlige einmalige Geschmack!